Da ich es liebe auf Konzerte zu gehen und ich der Meinung bin, dass man darüber auch schreiben kann, kommen hier jetzt auf meinem Blog auch die Konzertberichte. Aber nur die aktuellen, nicht die, die ich vor meinem Blog geschrieben habe.
Viel Spass x)

Ohrbooten – Frankfurt Nachtleben 30.10.07

Eine Woche vor DEM Termin drückte mir meine Mutter die Karten in die Hand. Das lange Bangen (Bedingung war, dass ich mein Zimmer mal aufgeräumt halte) hatte etwas gebracht. Und somit ging’s gestern dann los.
Gestern Abend standen wir dann um halb 8 vorm Nachtleben und wärmten uns mit einem Kakao noch auf, bevor der Einlass – natürlich verspätet – losging.
Keine größere Kontrolle beim Einlass und man wurde nur mit einem schönen „Kontrolliert“ Stempel verziert, der jetzt meinen Unterarm verziert.
Der Konzertsaal befindet sich unten im Keller, ist sehr klein, aber hat ein sehr gemütliches Ambiente. Eine Bar, wo man sich während dem Konzert also ohne große Probleme noch was zum Durstlöschen holen kann, befindet sich an der Seite und die Bühne ist so nah (und auch so klein) wie bei ganz wenigen Konzerten.
Um 9 fing dann die „Vorband“ Pensen, die aus 1 Mensch bestand, an und spielte eine gute halbe Stunde. Musikalisch und vor allem textlich jetzt nicht so ganz mein Geschmack, aber er hat das Publikum unterhalten, und das ist ja schon mal wichtig. Aufgeheizt hat er uns schon mal. Während seinem Auftritt guckte auch Onkel von hinten mal rein um zu gucken was abgeht. Nach einem kurzem Umbau kamen die Ohrbooten dann um 10 vor 10 auf die Bühne. Begonnen haben sie mit „Bewegung“. Und genau das hat das Publikum auch gemacht – sich bewegt. Gleich am Anfang war die Stimmung schon sehr gut, unglücklicherweiße haben es manche etwas übertrieben (Pogo auf so einem Konzert? Oo Da gehört das meiner Meinung nicht so ganz hin… ;-), sodass ich mehrere Ellenbogen im Rücken hatte. Aber egal, ich hab das Konzert trotzdem in vollen Zügen genossen. Die Bühne war keine 2 Meter von mir entfernt, dank 2. Reihe x)
Die Songauswahl war sehr gut, vor allem „An alle Ladies“, an 5. Stelle, hat mich sehr begeistert. Und ich hab auch herausgefunden, dass im Refrain eine Nasenflöte zum Einsatz kommt. Das Instrument benutzen Die Ärzte auch manchmal und ich hab mir vor kurzem so ein Ding gekauft, nur leider hören sich meine Töne mehr wie leidende Vögel an, als schöne Töne, wie sowohl Farin oder Ben von den Ohrbooten es schaffen. Respekt!
Es folgten weitere gute Lieder und insgesamt ca. 3 Remixe, wie z.b. von „Maschine“ und „Und tschüss…“
Eine Szene war besonders schön bei „Maschine“. Da sollte das Publikum immer „Dit is ne Maschine“ singen, und was singen irgendwelche beim 2. Mal? „Das ist ne Maschine“. Ben hat gleich mal das ganze Lied gestoppt und uns darauf hingewiesen, dass sie eine Berliner Band sind und der Text „Dit is ne Maschine“ heißt und er auch so gesungen werden muss. Und dann hat’s doch auch glatt geklappt, aber war sehr amüsant.
Nach 1 ¼ Stunden haben sie sich das erste Mal verabschiedet, sind dann aber selbstverständlicherweiße noch mal auf die Bühne gekommen und es wurden 3 weitere Lieder gespielt. Nach dieser Zugabe ging ein Teil der Publikums davon aus, dass das Konzert jetzt vorbei sei. Aber da ich das ganze Konzert die Setliste sehen konnte, wusste ich, dass 4 Lieder noch klein geschrieben waren, wahrscheinlich als mögliche Zugaben. Und deshalb hab ich die Hoffnung nicht aufgegeben und wir wurden mit „Müde Krieger“, dem endgültig letztem Lied nach knappen 2 Stunden von den Ohrbooten verabschiedet.
Ich wäre ja noch gerne länger geblieben (vor allem weil ich ja heute ausnahmsweiße auch frei hab – ferien sei dank) und hätte gerne die Möglichkeit gehabt Autogramme zu bekommen, aber da hat mir meine Schwester einen Strich durch die Rechnung gemacht, da sie heute um 5 wieder aufstehen musste und schleunigst heim wollte.
Aber das ändert nichts an der Tatsache, dass es ein suuuper, suuper tolles Konzert war, mit wahnsinnig guter Stimmung und guter Unterhaltung!